Programm 1. Halbjahr 2020

Schreiben Sie Ihr Leben auf! Jahreskurs «Autobiographisches Schreiben»

Dozent:

Prof. Dr. Alfred Messerli,

ISEK - Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft, Universität Zürich

Daten:

Immer Freitag:

24. Januar 2020
21. Februar 2020 : verschoben auf 6. März 2020
20. März 2020
8. Mai 2020
22. Mai 2020
19. Juni 2020
14. August 2020
21. August 2020
18. September 2020
9. Oktober 2020
20. November 2020
(nicht 19. Nov., wie im gedruckten Heft geschrieben)
18. Dezember 2020

Zeit:

9:00 - 12.00, 14.00 - 17:00 Uhr

Ort:

Universität Zürich, voraussichtlich UZH Zentrum

Kosten: CHF 1600.--, Gast CHF 1800.--
Anmeldeschluss:

Freitag, 10. Januar 2020

  Zur Anmeldung

Jeder kann es, Dichter tun es, manchmal am Anfang, öfter am Ende ihres Lebens. Was braucht es dazu, um eine Selberlebensbeschreibung (Jean Paul) oder Autobiographie zu verfassen? Selbstliebe, Ehrlichkeit, ein gutes Gedächtnis, Sitzleder (sprich: Hartnäckigkeit), Muse, die richtige Stimmung, vielleicht auch ein eigenes Zimmer (Virginia Woolf: «A Room of One’s Own»), vor allem Mut und sprachliches Vermögen. Der Kurs vermittelt eine Poetik der Autobiographie, gibt Einblicke in ihre Geschichte, erteilt konkrete Hilfe und Ratschläge und lehrt vor allem das Handwerk, seine eigene Lebensgeschichte zu verfassen. Das Schreibseminar
startet im Januar 2020. Insgesamt finden 12 ganztägige Kurstage statt. Den Kursteilnehmenden steht für das Verfassen ihrer Lebensgeschichte kostenlos das Internetportal http://www.meet-my-life.net/ zur Verfügung. Die Teilnehmerzahl für dieses erstmals durchgeführte Angebot ist begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.  

 

Arbeitsplan: Autobiographisches Schreiben
 

Datum

 

Übergreifendes Thema

Einzelaufgaben

24. Januar 2020

Basics/Grundlagen

Input: Die 10 Regeln des Schreibens

Hausaufgabe:

„Mein Schreibtisch“

21. Februar 2020

 

Basics/Grundlagen

Input: Kulturgeschichte des Schreiben

Hausaufgabe:

„Schreibwerkzeuge“

20. März 2020

Basics/Grundlagen

Input: Kurze Geschichte der Autobiographie

Hausaufgabe:

„Mündliches Erzählen als Vorstufe“

8. Mai 2020

 

Hilfsmittel

Input: Visuelles Gedächtnis

Hausaufgabe:

„Ein Foto“

22. Mai 2020

 

Hilfsmittel

Input: Raum und Erinnerung

Hausaufgabe:

„Rekognoszierung“

19. Juni 2020

Hilfsmittel

Input: Oral History und seine Methode(n)

Hausaufgabe:

„Auskunft“

14. August 2020

 

Strukturen

Input: „Über Zusammenfassungen“

Hausaufgabe:

„Titel“

21. August 2020

 

Strukturen

Input: „Chronologie versus Inhalt“

Hausaufgabe:

„Ordnung(en)“

18. September 2020

 

Strukturen

Input: Strukturen und Gliederung

Hausaufgabe:

„Kapitel“

9. Oktober 2020

Erzählmodi

Input: „Dialog und Handlung“

Hausaufgabe:

„Eine Szene“

20. November 2020

(nicht 19. Nov., wie im gedruckten Heft geschrieben)

 

Erzählmodi

Input: „Über das Taktile*

Hausaufgabe:

„Mein Kopf“

18. Dezember 2020

 

Erzählmodi

Input: „Bewegung schafft Raum“

Hausaufgabe:

„Bewegungsabläufe“

Informationen Biografisches Schreiben 2020 (PDF, 117 KB)
Arbeitsplan Biografisches Schreiben 2020 (PDF, 110 KB)

Drei Veranstaltungen zum Thema Hören:

Datum / Zeit:

Die Daten  finden Sie bei den jeweiligen Veranstaltungen

Ort:

Den Ort finden Sie bei der jeweiligen Veranstaltung

Kosten:

Alle drei Veranstaltungen

CHF 80.– (anstatt einzeln CHF 90.–), Gast CHF 120.– (anstatt 160.–)

Anmeldeschluss

Freitag, 17 Januar 2020

  Zur Anmeldung

Hörgeräte/Höranlagen – Nutzen und Grenzen («pro audito schweiz»)

Dozenten:

Beat Graf, Fachverantwortlicher Höranlagen
pro audito schweiz, und
Franz Vogel, erfahrener Hörgeräteträger

Datun / Zeit:

Mittwoch, 29. Januar 2020, 14.00–16.00 Uhr

Ort:

Universität Zürich, voraussichtlich UZH Zentrum

Kosten:

CHF 30.–, Gast CHF 60.–

Anmeldeschluss

Freitag, 17 Januar 2020

  Zur Anmeldung

«pro audito schweiz»: die unabhängige NonProfit-Organisation für Menschen mit Schwerhörigkeit:
Hörgerät – ja oder nein? Franz Vogel, unabhängiger Hörmittelexperte und seit mehr als 35 Jahren selbst Hörgeräteträger, erläutert, weshalb unter Seniorinnen und Senioren das Thema Hören immer mehr an Bedeutung gewinnt und wes-halb es sich lohnt, möglichst schon bei den ersten Anzeichen einer Hörminderung die Anschaffung eines Hörgerätes in Betracht zu ziehen. Und er informiert darüber, warum es dann dennoch Ausdauer braucht, bis das Hören und Verstehen sich verbessert. Franz Vogel ist Mitglied der Hörmittelkommission von pro audito schweiz und verfolgt mit grossem Interesse die rasante technische Entwicklung. Störgeräusche und Hall können das Hören und Verstehen für schwerhörige Personen trotz Hörgerät erschweren oder gar verunmöglichen. Die gute Nachricht dazu: Viele öffentliche Räume bieten Höranlagen für ein besseres Verstehen. Sie ermöglichen eine mühelose Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen. Wie Höranlagen funktionieren, welche Voraussetzungen ein Hörgerät haben muss, wo es Höranlagen gibt und welche Rechte Sie haben, verrät Beat Graf, Fachverantwortlicher Höranlagen bei pro audito schweiz.

Der Kurs ist speziell auf die Hörsituation von Seniorinnen und Senioren zugeschnitten. Es ist kein Vorwissen erforderlich.

Besichtigung der Phonak-Hörgerätefabrik in Stäfa

Daten:

Die Daten finden Sie auf dem Anmeldetalon.

Ort:

Phonak Stäfa

Kosten:

CHF 30.–, Gast CHF 60.–

Anmeldeschluss:

Freitag, 24. Januar 2020 Ausgebucht

  Ausgebucht

Laut der WHO haben 5% der Bevölkerung der Erde – das sind 360 Millionen Menschen – einen sie beeinträchtigenden Hörverlust.

Phonak, eine Marke der Sonova Gruppe mit Hauptsitz in Stäfa, entwickelt, produziert und vertreibt seit mehr als 70 Jahren Hörsysteme. Dabei kombiniert Phonak die profunde Kenntnis in der Hörtechnologie und Akustik mit einer intensiven Zusammenarbeit mit Hörgeräteakustikern, um Hörvermögen und Sprachverstehen von Menschen mit Hörminderung zu verbessern und somit ihre Lebensqualität zu erhöhen. Phonak bietet eine vollständige Produktpalette an Hörlösungen.


Nach der individuellen Anreise treffen wir uns im Firmengebäude zu einer Einführung. Anschliessend werden wir durch das Betriebsgebäude geführt. Zum Abschluss gibt es einen kleinen Imbiss, der ebenso wie die Führung von der Firma Phonak offeriert wird.

Mit den Augen hören («pro audito schweiz»)

Dozentin:

Jolanda Galbier

MSc UZH, und wissenschaftliche Mitarbeiterin,
pro audito schweiz

Daten / Zeit:

Montag, 23. März 2020, 14.00–16.00 Uhr

Abgesagt wegen Coronavirus

Ort:

Universität Zürich, voraussichtlich UZH Zentrum

Kosten:

CHF 30.–, Gast CHF 60.–

Anmeldeschluss:

Freitag, 6. März 2020

 

Abgesagt wegen Coronavirus

«pro audito schweiz»: die unabhängige NonProfit-Organisation für Menschen mit Schwerhörigkeit:
Mit den Augen hören? Ganz richtig! In diesem Kurs erfahren Sie, wie und wo Sprache entschlüsselt wird. Weshalb haben ältere Personen mehr Mühe beim Hören und Verstehen – und dies auch dann, wenn der Hörtest eigentlich gute Ergebnisse liefert?
Die Neuropsychologin Jolanda Galbier erklärt im Kurs die Unterschiede von peripherem und zentralem Hörverlust und zeigt die Auswirkungen auf das Hörverständnis der einzelnen Personen. Sie zeigt Ihnen Möglichkeiten auf, wie mit einem multisensorischen Ansatz das Verstehen leichter wird. Anhand von Beispielen zeigen wir Ihnen die Wirkung! Lassen Sie sich im Seminar überraschen. Das Seminar richtet sich an Seniorinnen und Senioren, die einen möglichen Hörverlust möglichst früh erkennen und aktiv im Leben bleiben möchten. Es sind keine Vorkenntnisse nötig.

Drei Veranstaltungen zum Schwerpunktthema Genussmittel: Alkohol

Daten / Zeit

Die Daten finden Sie bei den jeweiligen Veranstaltungen

Ort:

Den Ort finden Sie bei den jeweiligen Veranstaltungen

Kosten:

Kosten: CHF 140.– (anstatt einzeln CHF 155.–),
Gast CHF 200.– (anstatt 225.–)

Anmeldeschluss:

Freitag, 21. Februar 2020

 

Zur Anmeldung

 

Geschichten zum Alkohol

Dozentin:

Dr. Barbara Brauckmann,

ehemalige Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit und Sammlungen des Dep. Chemie und Angewandte Biowissenschaften der ETH Zürich

Daten / Zeit

Zweiteilig: Freitag, 6. und 13. März 2020, 14.00–16.00 Uhr

Ort:

Universität Zürich, voraussichtlich UZH Zentrum

Kosten:

CHF 55.–, Gast CHF 85.–

Ort:

Universität Zürich, voraussichtlich UZH Zentrum

Anmeldeschluss:

Freitag, 21. Februar 2020

 

Zur Anmeldung

Teil 1: Mit gefülltem Weinglas und perlendem Champagnerkelch – einige Alkoholgeschichten von der Antike bis in die Neuzeit:
Symposienvorsteher bei den antiken Griechen / Bacchuskult bei den Römern / Plinius und seine Naturgeschichte zum Wein / Komasaufen junger Herrscher / Sklaventausch gegen Amphoren / Weingelage beim Sultan / Saubere Weinfässer für Karl den Grossen / Weinselige Kirchenprediger / Weinrezepte bei Pest und Schwangerschaft / Wett-Trinken bei barocken Kurfürsten und Markgrafen / Trinksitten am Hofe des Sonnenkönigs / Trinkrituale bei den Zünften / Strafgesetze gegen Trunkenheit / Wein bei Hildegard von Bingen, Luther und Goethe / Lautertrank, Jungfernwein, Spätlese und Kabinett / Champagner der Benediktinermönche
/ Edles für König und Kaiser / …

Teil 2: Mit schäumendem Bierhumpen und offerierter Branntweinschale – ein paar Trinkepisoden aus vergangenen Jahrtausenden:
Bierbrot und Trinkrohre bei Sumerern und Ägyptern / Alkoholrausch zwischen  Stadtmauern und Belagerungsheeren / Tacitus und die saufenden Germanen / Kräutermischungen mit Grut und Hopfen / Bierverordnung 1351 und Reinheitsgebot 1516 / Braukunst der Klosteräbte und Bierplan von St. Gallen / Von Bierfrouwen
und Bierhexen / Lobelbier und Kindelbier / Biersuppe für Waisenkinder und  Preussenkönig / Bier-Comment der Studenten und Kneipenwirtschaften der Gelehrten / Lebenswasser der Alchemisten / Deutsches Branntweintraktat des
Mittelalters / Ungeld, Branntweinpest und Arbeiterelend / Mittel gegen Cholera / …

Das Blaue Kreuz

Dozentin:

Arlette Reinmann,
Eidg. anerkannte Psychotherapeutin,
Dipl. Sozialarbeiterin FH, Leiterin Beratung Blaues Kreuz

Datum / Zeit

Zweiteilig:
Mittwoch, 25. März, und Mittwoch, 8. April 2020

Ort:

Universität Zürich, Campus Irchel oder Zentrum

Kosten:

CHF 55.–, Gast CHF 85.–

Anmeldeschluss:

Freitag, 6. März 2020

  Zur Anmeldung

1. Vortrag: Mittwoch, 25. März 2020
Vom Mässigkeits- und Abstinenzverein zur professionellen Fachorganisation

Im Jahr 1880, dem Höhepunkt der (zweiten) Schnapswelle in der Schweiz, lag der jährliche Pro-Kopf-Konsum von Branntwein bei 11.8 Liter. Und längst nicht nur Erwachsene konsumierten grosse Mengen, auch Kinder im Schulalter waren sich regelmässigen Schnapskonsum gewohnt. Das Blaue Kreuz wurde als erster der bedeutenden Mässigkeitsvereine 1877 in Genf vom damals 28-jährigen Pfarrvikar Louis-Lucien Rochat gegründet.
Es erwartet Sie eine Übersicht mit Anekdoten und Geschichten aus der Gründungszeit hin zu einer Abstinenzbewegung und bis zum heutigen Angebot des Blauen Kreuzes mit Präventions- und Beratungsangebot und suchtpolitischem Engagement:
- Vom Agenten zum Berater
- Von der Kinder- und Jugendarbeit zur Prävention und Gesundheitsförderung
- Von der Abstinenz zur Konsumkompetenz
- Von Laien zu Professionellen
- Von Ortsvereinen zu Fachstellen

Dazu ein Quiz, Mythen und ein paar Fakten rund um das Thema Alkohol.

2. Vortrag: Mittwoch, 8. April 2020
Alkoholabhängigkeit kennt keine Altersgrenzen

Beim Thema Alkoholprobleme denken viele Leute an junge Menschen, die sich im Ausgang an den Wochenenden betrinken und sich nicht «im Griff» haben. Doch Tatsache ist: Alkoholprobleme kennen keine Altersgrenzen. Denn insbesondere mit dem Alter steigt der regelmässige Alkohol- und Medikamentenkonsum an und somit auch das Risiko eines problematischen oder schädlichen Konsums. Jede zehnte Person über 65 weist eine Abhängigkeit auf, sie bleibt jedoch häufig unerkannt. Im Referat werden u.a. folgende Fragestellungen behandelt:
- Älter werden und Alkohol, alle reden davon – was ist da dran?!
- Fakten und Zahlen zu den Konsumgewohnheiten der Bevölkerung im Alter von über 65 Jahren
- Verlauf einer Suchtentwicklung
- Alkohol und Medikamente
- Welche Hilfen gibt es für Betroffene und Angehörige?
- Gute Prognosen

Während des Referates besteht genügend Zeit für eine kleine Übung und für Fragen.

Besuch mit Führung und Weindegustation im Weinbaumuseum Au Wädenswil

Daten:

Die Daten finden Sie auf dem Anmeldetalon

Ort:

Weinbaumuseum Au Wädenswil / ZH

Kosten:

CHF 45.–, Gast CHF 75.–

Anmeldeschluss:

Verlängert bis Freitag, 27. März 2020

 

Zur Anmeldung

Das Weinbaumuseum wurde 1978 am Fusse der Halbinsel Au/ZH eröffnet und erlaubt einen spannenden Einblick in den Weinbau der Region von den Anfängen bis zur Gegenwart. Der Besuch im Weinbaumuseum nimmt Sie mit auf eine önologische Zeitreise und ist ein Eintauchen in eine vergangene, für viele zum Teil unbekannt gewordene Welt von früher.
Die umgebaute Scheune liegt idyllisch am Rand des Rebberges der ZHAW Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften gleich neben der umfangreichen Rebsortensammlung. Hinter dem Museum befindet sich der historische Rebberg, der traditionell bewirtschaftet wird und mit vielen, früher gebräuchlichen Rebsorten angepflanzt ist.
Das Museum beherbergt eine kostbare Sammlung verschiedenster Gegenstände des Weinbaus. Im Zentrum steht das Prunkstück, die 13 m lange Baumpresse aus dem Jahr 1761.
Nach der spannenden Führung können Sie verschiedene Zürcher Weine degustieren. (Im Preis inbegriffen)

Machen Sie Ihrem Kopf Beine

Dozentin:

Angela Brändli,
Gedächtnistrainerin SVGT,
Erwachsenenbildnerin SVEB 1

Daten:

Abgesagt wegen Coronavirus
Zeit:

10.15–12.30 Uhr
(Je nach Verfügbarkeit der Kursräume ist die Anfangszeit möglicherweise 1–2 Std. später.)

Ort:

Universität Zürich, voraussichtlich UZH Zentrum

Kosten:

CHF 140.--, Gast CHF 170.--

Anmeldeschluss:

Freitag, 13. März 2020

 

abgesagt wegen Coronavirus

Vielleicht geht es allen Menschen ähnlich und vermutlich haben Sie sich auch schon geärgert, wenn Sie etwas Wichtiges vergessen haben oder den Schlüssel oder die Brille nicht wiederfinden, weil Sie sie gedankenlos irgendwo hingelegt haben. Dagegen können Sie ganz bewusst etwas unternehmen. Schwerpunkte in diesem Kurs sind: Allgemeine Informationen zur Funktion des Gehirns, Namens und andere Merkstrategien, bewusstere Wahrnehmung, Verbesserung der Konzentration und Merkfähigkeit, Trainingsmöglichkeiten, Tipps und Tricks für den Alltag und anderes. Und ganz bestimmt kommt der Humor in diesem Kurs nicht zu kurz, denn «dem Kopf Beine zu machen» bedeutet Spass, fördert nebenbei die sozialen Kontakte und steigert die Lebensqualität. Vorkenntnisse sind nicht nötig, erwartet wird die Bereitschaft, mitzuarbeiten, im Denken und Handeln gewohnte Pfade zu hinterfragen und Neues kennen zu lernen.

Der Kurs ist grösstenteils eine Wiederholung der Gehirntrainingskurse der letzten Jahre.

Ästhetische Bildung – warum und wie uns Bilder ansprechen

Dozenten:

Prof. Dr. Roland Reichenbach & MA Anna Park,
Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Zürich

Daten:

Dreiteilig: Montag, 27. April, 11. und 18. Mai 2020

Zeit:

14.00–16.00 Uhr

Ort:

Universität Zürich, voraussichtlich UZH Zentrum

Kosten:

14.00–16.00 Uhr

Anmeldeschluss:

Freitag, 10. April 2020

 

Zur Anmeldung

Nach einer Einführung in bildungstheoretisches Denken und zu Forschungsbefunden zur Entwicklung der ästhetischen Urteilskompetenzen geht es um folgende Fragen:
Warum und wie sprechen uns Bilder an? Was machen wir eigentlich, wenn wir unsere Eindrücke zu beschreiben versuchen? Wie entwickelt sich das ästhetische Urteilsvermögen über die Lebensspanne? Wie wichtig ist dabei der Aspekt des Wissens? Wie verhalten sich die «inneren»Bilder (der Imagination) zu den äusseren Bildern der medialen Welt, von denen behauptet wird, sie würden uns «überfluten»?


Am zweiten Termin werden Bilder diskutiert, welche die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der einen oder anderen Form (meist als Reproduktion) mitbringen bzw. vorgängig zusenden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen «ihr» Bild vor. In der Gesamtgruppe und/oder Kleingruppen werden Bilddarstellung und Bildbetrachtung
diskutiert.

Der dritte Termin widmet sich der biografischen Bedeutung der Bildung des  Geschmacks. Aus bildungsphilosophischen Perspektiven wird der Zusammenhang  von Bild und Bildung beleuchtet.

Kantonshauptstadt Fribourg

Daten:

Die Daten finden Sie auf dem Anmeldetalon.

Zeit:

Beginn in Fribourg ca. 10.00,
Ende in Fribourg ca. 16.30 Uhr

Kosten:

exkl. Anreise und persönliche Auslagen,
inkl. Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Fribourg, dem Znüni, Zmittag und der Fahrt mit dem Touristenzug, Führung in der Altstadt, Eintritt und Führung im originellen
Nähmaschinenmuseum sowie freier Eintritt in weiteren
Museen der Stadt Fribourg

Anmeldeschluss:

Freitag, 24. April 2020

 

Zur Anmeldung. Bitte beachten:  Bitte nicht mehr für den 15. oder 27 Mai anmelden, diese beiden Daten sind ausgebucht. Wählen Sie bitte eines oder mehrere der drei anderen Daten .

Im Jahr 1157 von Herzog Berchtold IV. von Zähringen gegründet, bietet Fribourg einen ausgezeichneten Querschnitt durch die abendländische Kultur. Die Altstadt bildet eines der grössten geschlossenen Ortsbilder des mittelalterlichen Europa. Architektur, Kunst und Handwerk vergangener Zeiten sind ebenso präsent wie zeitgenössisches Schaffen. Eine Stadtführung und die einstündige Fahrt mit einem kleinen Touristenzug durch die hügelige Stadt zeigen uns viele schöne Ecken und Winkel.
Ausserdem steht eine Führung in einem kleinen, privaten Nähmaschinenmuseum (museewassmer.com) auf dem Programm.
Sie erhalten die Citycard für Fribourg, mit der Sie nach dem offiziellen Ende dieses Tages kostenfrei verschiedene Museen in Fribourg, z. B. das Espace Jean Tinguely & Niki de Saint Phalle, besuchen können.

Semesterveranstaltung mit Schwerpunktthema Luft

Entdeckung der natürlichen Elemente

Thema

Schwerpunktthema 3:

Luft

Daten:

Die Daten finden Sie bei den einzelnen Veranstaltungen

Kosten:

Alle sechs Veranstaltungen:

CHF 230.–, Gast CHF 320.–

(Die Kosten für die Einzelveranstaltungen finden Sie bei den jeweiligen Veranstaltungen)

Anmeldeschluss :

Freitag, 14. Februar 2020 (Anmeldeschluss Gesamtpaket)

Den Anmeldeschluss für die Einzelveranstaltungen finden Sie bei den Einzelveranstaltungen

  Zur Anmeldung für das Gesamtpaket (alle 6 Veranstaltungen)

Nachdem in den vergangenen zwei Semestern die Elemente Wasser und Feuer behandelt wurden, folgen in den kommenden Monaten Veranstaltungen zum Element Luft.


Luft ist faszinierend: Obwohl sie uns ständig umgibt, können wir sie nicht sehen. Meist wird sie überhaupt nicht wahrgenommen; dennoch hat sie ein Gewicht und kann enorme Kräfte entwickeln. Luft ist eine der wichtigsten Lebensgrundlagen für den Menschen, für Tiere und für Pflanzen. So kann der Mensch zwar eine gewisse Zeit ohne Nahrung und drei Tage ohne Wasser leben, aber nur wenige Minuten ohne Luft.
Wir freuen uns auf gemeinsame Entdeckungsreisen in luftige Höhen. Gemeinsam mit Fachpersonen und Gleichgesinnten wenden wir uns dem Element Luft zu. Wir gönnen uns Raum zum Atmen und Zeit für neue Entdeckungen, zum Reflektieren und zum Austauschen.
Die Veranstaltungen sind entweder einzeln oder als Gesamtpaket buchbar. Personen, die bis 14. Februar das Gesamtpaket buchen, werden bei der Platzvergabe bevorzugt berücksichtigt.

Die Luft, die wir atmen

Dozentinnen:

Gabriella Rabner, Umweltingenieurin ZHAW und Team

Datum / Zeit:

Dienstag, 25. Februar 2020, 10.00–12.00 Uhr

Kosten:

CHF 30.–, Gast CHF 60.–

Ort: Stadtgärtnerei Zürch
Anmeldeschluss:

Donnerstag, 14. Februar 2020

 

Zur Anmeldung

Luft kann geruchlos, schwer oder trocken sein, temperiert oder kalt, lind oder rau. Luft transportiert Gerüche und weckt Erinnerungen. Was ist alles in der Luft? Ist die trügerische Fata Morgana ein Hirngespinst respektive was hat diese Täuschung mit der Luft zu tun? Wie entstehen Zyklon, Taifun, Hurrikan und weitere gefürchtete Wetterphänomene? Von Luftdruck über Zugluft bis Luftverschmutzung erfahren Sie in diesem Einführungsreferat Wissenswertes zum Thema. Anhand von naturwissenschaftlichen Luft-Experimenten werden Sie im praktischen Teil tüfteln, forschen und staunen.

Bitte beachten Sie: Wenn Sie sich zu dieser Veranstaltung anmelden, erhalten Sie wegen Ferienabwesenheit der Administration voraussichtlich erst am 21. Februar weitere Informationen zu dieser Veranstaltung.

Göttlicher Lufthauch und Heilige Schrift – Happy Birthday, Druckerei Froschauer!

Begleitung:

Barbara Hutzl-Ronge

freischaffende Autorin und Stadtführerin

Daten und Zeit:

Die Daten finden Sie auf dem Anmeldetalon Achtung: Die Führung vom 30. März ist ausgebucht

Ort: Altstadt Zürch
Kosten:

CHF 40.–, Gast CHF 70.–

Anmeldeschluss:

Anmeldefrist verlängert bis 24. April 2020

 

Zur Anmeldung

 

Reine Luft und so flüchtig wie Schall und Rauch ist das Wort, nur die Schrift hält es fest. Im besonderen Mass gilt dies für die Heilige Schrift, die den Anspruch erhebt, von Gott inspiriertes, eingehauchtes Gottes Wort zu sein, das zudem der Übersetzung bedarf, um verständlich zu werden.
Bei einer luftigen Stadtführung nimmt die Buchautorin ein Thema auf, das in der Luft liegt. Sie erzählt von der Pioniertat der Zürcher: Wie Zwingli und seine Freunde als
Erste das Alte und Neue Testament aus den Ursprachen Hebräisch und Griechisch in eine Volkssprache, in das Deutsche, übersetzten und damit fünf Jahre früher als Luther fertig waren. Wo Christoph Froschauer die Zürcher Bibel in einer Prachtausgabe und in Varianten druckte, damit einen Bestseller landete und so den Grundstein für das seit 500 Jahren bestehende Unternehmen Orell Füssli legte. Zu guter Letzt präsentiert Barbara Hutzl-Ronge ein Originalexemplar der Zürcher Bibel von 1531 sowie weitere Schätze aus der Bibelsammlung des Grossmünsters.

Wunderwerk Lunge – Fakten zu unserem Atmungsorgan

Dozent:

Florian Fehlmann,
Leiter Beratung und Betreuung LUNGE ZÜRICH

Datum und Zeit:

Montag, 6. April 2020, 14.00–ca. 18.00 Uhr

(Im gedruckten Programm steht Montag, 7. April, das ist nicht korrekt)

Ort: Universität Zürich, Campus Irchel
Kosten:

CHF 70.–, Gast CHF 100.–

Anmeldeschluss: Freitag, 20. März 2020
 

Zur Anmeldung

LUNGE ZÜRICH ist der Ansprechpartner für alle Fragen rund um Lunge und Luft im Kanton Zürich. Wir setzen uns für die Verbesserung der Lebensqualität von lungenkranken Menschen und die Früherkennung und Prävention von ungenkrankheiten ein. LUNGE ZÜRICH ist eine von 19 kantonalen Lungenligen in der Schweiz.
Unser Atmungsorgan, die Lunge, ist unglaublich leistungsstark: Pro Tag atmen wir etwa 12‘000 Liter Luft ein und aus. Das entspricht der Menge von 75 gefüllten Badewannen. Gleichzeitig ist die Lunge aber auch sehr sensibel.
Erfahren Sie an diesem Nachmittag viele spannende Fakten zum Thema Luft und Lunge.Lernen Sie mehr über typische Beschwerden und Krankheiten der Lunge. Welche Ursachen, Symptome und Behandlungsmethoden gibt es und welche Rolle spielt dabei die Lungenliga?
Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, einen Lungenfunktionstest durchzuführen, um zu schauen, wie es um Ihre eigene Lunge steht, wie viel Lungenvolumen Sie haben und wie frei Ihre Atemwege sind. Sollte es mögliche Auffälligkeiten geben, würde dies der Lungenfunktionstest zeigen.

Wie sauber ist die Zürcher Luft? Zürichs Luftqualität und Massnahmen für eine saubere Luft

Dozenten:

Jürg Brunner und Albert Frölich,
Umwelt- und Gesundheitsschutz Stadt Zürich

Datum und Zeit:

Dienstag, 28. April 2020, 10.00–ca. 12.00 Uhr

Ort:

Universität Zürich, voraussichtlich UZH Zentrum

Kosten:

CHF 30.–, Gast CHF 60.–

Anmeldeschluss:

Freitag, 10. April 2020

 

Zur Anmeldung

Mit welchen Schadstoffen ist die Umgebungsluft, die wir tagtäglich einatmen, belastet? In welchen Konzentrationen? Wie steht es um die Schadstoffe in der Luft?
In der Stadt Zürich ist die Luftqualität in den letzten dreissig Jahren deutlich besser geworden. Aber immer noch herrscht «dicke» Luft an gewissen Standorten. Messwerte liefern die Messstationen, die Zürichs Luftqualität lückenlos überwachen.

Trotz der lufthygienischen Verbesserungen in den vergangenen Jahren besteht weiterhin grosser Handlungsbedarf. Weitere Massnahmen zur Verbesserung der städtischen Luftqualität sind vorgesehen. Das Referat, das von Fachpersonen
des Umwelt- und Gesundheitsamtes der Stadt Zürich geführt wird, gewährt Einblick zum Thema und Sie erhalten praktische Tipps, wie Sie persönlich dazu beitragen
können, dass die Zürcher Luft gesünder wird..

In der Luft zuhause: Wir besuchen die Greifvögel in der Greifvogelstation in Berg am Irchel

Daten:

Die Daten finden Sie auf dem Anmeldetalon.

Ort:

Berg am Irchel
Kosten:

CHF 40.–, Gast CHF 70.– ,
exkl. Anreise und persönliche Auslagen

Anmeldeschluss:

Freitag, 15. Mai 2020

 

Zur Anmeldung

Die Greifvogelstation Berg am Irchel nimmt verletzte oder geschwächte Greifvögel und Eulen auf. Sie pflegt die Patienten artgerecht und professionell bis sie wieder gesund
genug sind, um in die Freiheit entlassen zu werden. Die langjährige Erfahrung der Station und die enge Zusammenarbeit mit dem Tierspital der Universität Zürich ermöglichen die grossen Pflegeerfolge der Greifvogelstation.
Nach einem kleinen Znüni werden wir von einer Fachperson geleitet. Die Teilnehmenden erfahren dabei mehr über die unterschiedlichen Arten von Greifvögeln, deren Lebensweise und Gefährdung. Sie werden so für die Probleme dieser faszinierenden Artengruppe und für die Auswirkungen ihres eigenen Verhaltens im Alltag sensibilisiert.

Exkursion auf den Uetliberg und Besichtigung des Swisscom Sendeturms mit Blick aus luftiger Höhe

Exkursionsleiter:

Exkursion: Stefan Ineichen, Stadtökologe und Biologe
Sendeturm: Techniker der Swisscom

Datum und Zeit:

Dienstag, 9. Juni 2020, vormittags

Treffpunkt: Auf dem Uetliberg
Kosten:

CHF 50.–, Gast CHF 80.–

Teilnehmerzahl: Max. 30 Personen (aufgeteilt für zwei Exkursionen)

Anmeldeschluss:

Freitag, 29. Mai 2020

 

Zur Anmeldung

Die Luft spielt eine zentrale Rolle im Leben von Tieren und Pflanzen: Ohne Atmung, ohne Aufnahme von Sauerstoff könnten die meisten Lebensformen nicht existieren.
Die Zusammensetzung der Atmosphäre wiederum wird seit Jahrmillionen von der Aktivität von Pflanzen und Mikroorganismen mitbestimmt. Auf der Exkursion zum Sendeturm Uetliberg erklärt der Biologe Stefan Ineichen, welche Rolle die Luftschicht für Wachstum, Mobilität und Verbreitung von Pflanzen und Tieren einnimmt, woraus
das Luftplankton besteht und wie in der Natur «wireless» via Luftraum kommuniziert wird.

Auf dem Sendeturm der Swisscom erfahren wir vieles über Swisscom Broadcast, Betreiberin eines Funknetzes. In einer Diashow und einem Kurzfilm werden der Zweck der Sendetürme und der geographisch-geschichtliche Teil des Sendestandortes erklärt.

Auf dem Rundgang durch die verschiedenen Räumlichkeiten sehen wir die einzelnen Anlagen, die Turmbeleuchtung und es wird die Sendetechnik erklärt. Beim Nostalgie-
Bereich werden die diversen Bauteile und historischen Exponate der Sendetechnik u. a. mit Natel-Geräten gezeigt. Und nicht zu vergessen, der Besuch der knapp 50 m
hohen Turmkanzel mit unbeschreiblicher Aussicht vom Zürcher Hausberg!